Wer ich bin

Schon im Alter von 6 Jahren begann ich, mich für Klänge, Rhythmen und Harmonien zu begeistern und fing an, das Orgelspielen zu lernen. Die Harmonielehre brachte mir ein wirklich klasse Lehrer damals bei, ich würde hier sogar von großem Glück sprechen, denn nicht jeder hatte damals die Möglichkeit, von so etwas profitieren zu können.

Als ich dann 12 Jahre alt war, kam der Wunsch auf, mich noch intensiver mit Musik zu beschäftigen. Zu diesem Zeitpunkt lief im Kino der Film „Zurück in die Zukunft“, ich wollte und musste ihn sehen, ohne dabei zu ahnen, dass hier ein Grundstein meiner musikalischen Entwicklung fällt. Als Marty Mc Fly „Johnny B Good“ zum Besten gab, war ich mir sicher:

„Dein Instrument wird die Gitarre sein!“

Was dann kam waren viele Jahre voller Warten, Hoffnung und auch Stillstand – denn einen Gitarrenlehrer zu finden, der dich weiterbringt, deine musikalischen Wünsche mit dir zusammen verfolgt und dich stets dabei unterstützt, deinen Weg zu gehen, war gar nicht so einfach und zunächst unerreichbar für mich.

Und wenn es dann doch den ein oder anderen gab, dann sollte ich Lieder wie „Horch, was kommt von draußen rein“ spielen, was nun wirklich in diesem Alter so gar nicht meinen Vorstellungen entsprach oder ich wurde versetzt. Bei einem weiteren Gitarrenlehrer erhoffte ich mir „Paradise City“ von Guns N‘ Roses spielen zu lernen, doch jenes war vergebens. Ob er es einfach nicht wollte oder konnte – ich weiß es nicht. Jedenfalls war das nicht das, wonach ich suchte und was mich glücklich und zufrieden machte.

Schließlich war ich an einem Punkt angekommen, an dem ich mir das Gitarrespielen einfach autodidaktisch selbst beibrachte, denn schließlich hatte ich etwas ganz Wertvolles: nämlich Ehrgeiz und einen unbändigen Willen, der nicht nachgab, wenn ich etwas unbedingt wollte. Man muss sich dazu vorstellen, dass es zu dieser Zeit weder Internet noch Videokurse oder größere technische Hilfsmittel gegeben hat, mit welchen ich hätte womöglich schneller, einfacher und mit weniger Mühe Gitarrespielen gelernt.

Nun sog ich förmlich alles in mich auf, was mit Gitarre und ihrer Musik zu tun hatte, sei es im Fernsehen oder im Radio, sogar auf Video nahm ich so manches auf. Standbilder und ständige Wiederholungen halfen mir dabei, die besten und facettenreichsten Solis zu lernen und voller Energie und Power zu spielen.

Irgendwann lernte ich den Musikladenbesitzer „Leslie Link“ kennen. Er war einfach ein spitze Gitarrist, man kann sagen, er hat viel dazu beigetragen, dass ich jetzt bin wer ich bin, ein Berufsgitarrist aus vollstem Herzen. Ich hätte mir von ihm nichts mehr gewünscht, als dass er mich unterrichtet und mir zeigt, wie es richtig geht. Doch er hatte zeitlich nicht die Möglichkeit, mich dem Gitarrespielen noch näher zu bringen. Ehrgeizig wie ich nun mal war, schaute ich einfach Stunden, Tage, Wochen und Monate auf Leslies Finger, seine Bewegungen und die Rhythmen, die mich so sehr begeisterten. Gleich zu Hause schnappte ich mir meine Gitarre und fing an, alles aus meinem Gedächtnis herauszuholen, was ich mir vorher gemerkt und abgeguckt hatte.

Mit meinem besten Freund zog ich damals von Konzert zu Konzert – es konnte uns nicht rockig genug sein. Mötley Crüe, Skid Row, ACDC, Aerosmith, Metallica, Skorpions, Bon Jovi, Alice Cooper und viele mehr waren die Helden unserer Jugend. Mein Kumpel war sogar mein erster richtiger Schüler, dem ich das Gitarrespielen beibringen durfte. Er war ziemlich begabt, doch leider auch faul. Wenn ich nach den durchzechten Nächten nach Hause kam, konnte ich es einfach nicht lassen und griff sofort zur Gitarre und spielte drauf los, ich übte wie ein Wahnsinniger.

Jahre und Jahre vergingen, ich wurde immer besser und hätte mir nichts sehnlicher gewünscht, als eine Band zu gründen, so richtig abrocken und gemeinsam etwas zu erreichen, doch leider fand ich einfach keine Musiker, die diesen Traum hätten mit mir verwirklichen können.

Mit 20 Jahren dann endlich hatte ich meine erste, eigene Band „Urban Decay“. Ich war überglücklich! Nach einigen Jahren lernte ich andere Musiker kennen und spielte in der Band „Tip a Cow“. Leider hat uns dann der unglaubliche gute Drummer verlassen, da er mit seiner anderen Band einen Hit geschrieben hatte.

Als ich in der Zeitschrift „Gitarre und Bass“ entdeckte, dass von einem meiner Lieblingsgitarristen Hermann Frank (Victory, Accept) ein Videofernstudium angeboten wurde, konnte ich nicht anders und zog es mit einer Kraft und Begeisterung durch, die man vorher von mir noch nicht kannte. Mein Umfeld erklärte mich schon für völlig druchgedreht, da ich so viel übte wie noch nie. Zumal ich um die 60 Stunden pro Woche noch arbeiten ging.

Später wurde der Platz des Gitarristen in der Band „Area Disaster“ in Frankfurt am Main frei und ich konnte den Job ergattern. Mit diesen tollen Bandkollegen fing alles erst so richtig an. Heavy Metal – eigentlich Happy Metal – eine total abgefahrenen Band, die es immer wieder schaffte, das Publikum in ihren Bann zu ziehen.

Ziemlich schnell hatten wir viele Live-Auftritte, bei denen ich Performance üben konnte. Der Gitarrist und Sänger Thaddäus und die Bassistin Barbara waren die besten Vorbilder dafür, sie waren absolute Granaten auf der Bühne! Den lieben Rolf am Schlagzeug natürlich nicht zu vergessen, aber der war ja leider hinter seinen Becken kaum zu sehen. Nach ca. 5 bis 6 Jahren dann hatte ich genug von Heavy Metal. Ich wollte noch mehr und etwas anderes und spannendes ausprobieren. Zum 50. Geburtstag meines Onkels gründete ich dann die Band Sam, in der es drei Sängerinnen gab. Disco und New Wave Musik gehörten von dort an einfach dazu (Gloria Gaynor, Blondie, Madonna, Kim Wilde … usw.). Mein Freund Rolf (Area Disaster) war am Schlagzeug, mein bester Freund Thomas kam als Bassist dazu, bedeutet, die Backline war eine komplette Heavy Metal Einheit und wir spielten Disco! Aber erst nach ca. 2 Jahren klangen wir auch wirklich nach Disco. Diese Band gab es 5 Jahre lang und wurde mit einem Auftritt in Cordoba/Spanien gekrönt.

Als ich dann gleich zweimal Vater wurde, legte ich eine musikalische Pause ein und steckte meine ganze Energie in die Vaterrolle. Im Anschluss daran gründete ich mit meinem Kumpel Thomas am Bass, dem Lutz am Schlagzeug und dem Markus am Gesang, die Gruppe Pfund. Lutz stieg nach einem Jahr aus und es kam Sebastian. Keinem von uns war damals klar, welch einen Erfolg diese Band haben würde.

Was ich mache

Nach all dieser aufregenden Zeit voller Energie, Spannung, Spaß und musikalischen Höhepunkten bin ich heute Gitarrist in 6 Bands. Mit ihnen zusammen erreiche ich das, wovon ich ganz am Anfang meiner Laufbahn je geträumt hatte.

Pfund (Alternative Rock), Romazzotti (Ramazzotti Tribute), Timexx (Classic Rock), Couchgeflüster (Unplugged Duo) und Tetriz (80-er Jahre New Wave) gehören zu dem, was ich heute bin. Bis vor kurzem spielte ich noch bei der Tina Turner Revival Show, die es leider nicht mehr gibt, aber auch diese Erlebnisse stecken voller Erfahrung.

Im Jahr 2011 machte ich mich schließlich selbstständig. Ich wollte den Gitarrenschülern all das geben, was sie brauchen, ihnen auf spielerische Art und Weise den Zauber des Gitarrespielens entgegenbringen. Sie sollen es einfacher haben als ich und den Ehrgeiz und die Mühe dabei nicht verlieren, denn:

Jeder, der will, der wird es bringen!

In der Modern Music School habe ich ein Intensivstudium erfolgreich absolviert. Wenn auch DU deine Träume verwirklichen willst, den Willen dazu hast und ein Unterrichtskonzept suchst, welches dich zur Höchstleistung bringt, dann bist du bei mir genau richtig.

Um auch selbst niemals mit dem Lernen aufzuhören, nehme ich Unterricht bei den Besten der Besten, so ist mein Traum wahr geworden, geblieben und wird mir immer nah sein.